Polnischer Apfelkuchen (Rezept)

Wer mag nicht den Duft von Apfelkuchen? Den saftigen Geschmack der Fruchtstücke, die zusammen mit dem Gebäck im Mund zur süßen Einheit werden? Apfelkuchen geht wirklich immer! Der Genuss von Apfelgebäck ist quasi eine „never ending Lovestory“ mit glücklichem Happy End.

Apfelkuchen nach polnischem Rezept. © Charlotte Lohmann

Apfelkuchen nach polnischem Rezept. © Charlotte Lohmann

Schon in meiner Kindheit verschlang ich Apfelkuchen in riiiiiiesigen Mengen und ich mache bis heute Luftsprünge, wenn aus meinem Ofen der himmlische Duft von gebackenen Äpfeln in alle Ecken der Wohnung strömt.

Das Orginal: Szarlotka z Polski

Was hat meine Apfelkuchen-Sucht mit Polen zu tun? Als Erasmusstudentin studierte ich an der Adam Mickiewicz Universität in Poznan. Ich verliebte mich in den „Nachbarn“ Polen, rang mit der polnischen Grammatik und wurde nicht mit Charlotte, sondern mit „SZARLOTKA“ angesprochen. Dank meines neuen Spitznamens entdeckte ich den wohl köstlichsten Apfelkuchen dieses Universums.

Zurück in Deutschland suchte ich nach dem perfekten Rezept und meine WG-Küche verwandelte sich in ein Szarlotka-Labor. Auf Mission nach dem perfekten Rezept sah die Küche nach einigen Back-Versuchen wie ein Schlachtfeld aus. Herausgekommen ist eine Mischung aus traditionellem Rezept, das ich bei einem Ausflug nach Grudziądz, einer Stadt in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, fand und einer Eigenkreation. Ein klassischer Mürbeteig trifft auf saftige Äpfel und verwandelt sich zu einem Genuss mit zimtiger Note. Und weil das Auge bekanntlich mitisst, decke ich die Äpfel mit einem Gitter-Teig zu. Der einzige Nachteil dieses puren Apfelglückes ist, dass es nur wenige Stunden anhält, da das Schlemmen beginnt, sobald der Kuchen den Ofen verlässt. Mmmmhhh, bardzo dobre!

Aus ein paar einfachen Zutaten wird ein Genuss. © Charlotte Lohmann

Aus ein paar einfachen Zutaten wird ein Genuss. © Charlotte Lohmann

Charlottes Szarlotka-Rezept

Das Rezept eignet sich für eine Springform mit 20 cm Durchmesser

Zutaten
300 g Mehl
70 g Zucker
3 Packungen Vanillezucker
200 g Butter
1 Ei
eine Prise Salz
4 Äpfel
Zimt und Zucker
ganz viellll Liebe 😉
und am Schluss Puderzucker

Zubereitung
1. Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz , Butter und das Ei zu einem Mürbeteig kneten und für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank kalt stellen.
2. Die Äpfel reiben. Wenn nötig, die geriebenen Äpfel in einem Sieb abtropfen lassen.

3. Die Äpfel kurz in einem Kochtopf mit Zimt und Zucker (je nach Geschmack) andünsten. Etwa 5
Minuten!

Der Apfelkuchen schmeckt goldbraun gebacken besonders gut. © Charlotte Lohmann

Der Apfelkuchen schmeckt goldbraun gebacken besonders gut. © Charlotte Lohmann

4. Den Teig in 1/3 und 2/3 aufteilen. Das größere Stück wird für den Boden ausgerollt und in die Form gegeben. Einen Rand hochziehen, dann bleibt der Apfel besser im Teig sitzen.
5. Dann die Äpfel auf dem Teig verteilen.
6. Das kleinere Stück Teig ausrollen und ein Gitter schneiden. Vorsichtig die einzelnen länglichen Stücke auf die Äpfel legen, sodass der Kuchen schön abgedeckt ist.
7. Bei 170° C den Apfelkuchen ca. 45 Minuten lang backen. Der Kuchen bekommt eine leichte gelbbraune Farbe.
8. Ist der Kuchen abgekühlt, mit Puderzucker bestreuen.

Smacznego!

Schaut euch noch mehr Fotos von Charlottes Lieblingsgerichten an! © Charlotte Lohmann

Schaut euch noch mehr Fotos von Charlottes Lieblingsgerichten an! © Charlotte Lohmann


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